Faire Hanfmode 


In der „Hanfkiste“ verkauft Tobias Jungbauer seit knapp drei Jahren Damen- und Herrenmode hergestellt aus Hanf.

In seiner „Hanfkiste“ versucht Tobias Jungbauer dem Klamottenkonsum, auf Kosten anderer Länder und Menschen, entgegenzuwirken. „Statt mich über die Fast Fashion aufzuregen, habe ich mit meiner Frau beschlossen, etwas dagegen zu unternehmen“ – so ist die „Hanfkiste“ entstanden. „Hier gibt es nur fair hergestellte und gehandelte Artikel, die natürlich auch ökologisch einwandfrei und größtenteils vegan sind“, so Tobias Jungbauer. Angeboten werden hauptsächlich Damen- und Herrenmode aus Hanf und Biobaumwolle, einige Kosmetikartikel und Accessoires aus Hanf sowie Hanfsneaker.

Und wieso Hanf? „Weil Hanf zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit gehört und kein anderer Rohstoff der gemäßigten Klimazonen dermaßen ertragreich ist und in so kurzer Zeit nachwächst“, antwortet der Besitzer der „Hanfkiste“. Schon um das Jahr 800 n. Chr. erließ Karl der Große das erste schriftliche Cannabisgesetz. In seinem „Capitulare“ verpflichtete er seine Untertanen zum Anbau von Hanf. So gibt es in Aachen schon eine längere Tradition in Bezug auf die Hanfpflanze. Diese ist vielseitig verwendbar, sie liefert Rohstoff für Kleidung, Nahrung, Medizin, Kosmetika, Papier, Baustoffe, Seile, Öl und Energie.

Die Vorteile von Hanfkleidung liegen insbesondere darin, dass die Hanffaser eine der robustesten Naturfasern ist und sie sehr temperaturregulierend wirkt. Im Sommer ist Hanfkleidung angenehm kühl und schütz vor schädlichen UV-Strahlen, immer Winter wärmt sie. Zudem ist sie auch für Allergiker bestens geeignet, da beim Anbau, der Ernte und der Verarbeitung der Hanfpflanze keine schädlichen Chemikalien eingesetzt werden müssen. Hanfkleidung ist also nicht nur fair und umweltfreundlich, sondern auch farbenfroh und schick.


Wer sich die faire und bunte Hanfmode genauer anschauen möchte, sollte der „Hanfkiste“ in der Vaalser Straße 5 einen Besuch abstatten.


(Fotos: Hanfkiste)

 

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