Drei Fragen an …

 

Drei Fragen an…

… die Aachener Gründer des beliebten Designmarktes „handmade circus“ und des Labels für Wohn-und Möbelaccessoires „nicenicenice“, Katrin Engel und Jean-Marie Dütz.

 

1. Wie seid Ihr eigentlich auf die Idee zum „handmade circus“ gekommen?

Katrin: „Mit unserem Label „nicenicenice“ sind wir seit 2009 auf Märkten in Hamburg, Berlin, Köln oder München unterwegs und haben dabei festgestellt, dass Aachen auch so einen Markt braucht. Denn die Stadt bietet nix vergleichbares für die Zielgruppe – außer natürlich Partys.“

Jean-Marie: „Der Name „handmade circus“ wurde davon inspiriert, dass wir Designer sozusagen eine kleine Zirkusfamilie sind, die durch die Städte reist und sich auf den Märkten wieder trifft. Bei unserem „handmade circus“ legen wir extrem viel Wert darauf, dass die Sachen alle handgemacht sind. Wir haben jedes Jahr viele Bewerber, die – wie wir es gerne nennen – Chinaschmuck herstellen. Für Massenwaren haben wir keinen Platz!“

 

2. Seit wie vielen Jahren seid Ihr jetzt dabei und was hat sich seitdem verändert?

Katrin: „Wir sind jetzt in der fünften Ausgabe und dieses Jahr gibt es sogar zwei Märkte: Den am kommenden Wochenende und einen in der Vorweihnachtszeit im November. Außerdem planen wir 2019 eine Sommeredition. Viel hat sich seit Beginn aber nicht verändert. Wir hatten schon im ersten Jahr 60-65 Aussteller, darunter natürlich viele Bekannte und befreundete Designer, die dann sogar aus Berlin angereist sind.“

Jean-Marie: „Und das sogar nur für einen Tag. Auch besuchertechnisch hat der „handmade circus“ von Anfang an funktioniert. Wir sind im ersten Jahr aus allen Nähten geplatzt, so dass wir den Markt auf zwei Tage verteilt haben, um das Ganze zu entspannen.“

 

3. Jetzt zu einem anderen Thema: Ihr habt seit 2009 ein eigenes Label: „nicenicenice“. Was bietet Ihr hier an und wie kam es überhaupt dazu?

Katrin: „Ich habe Produktdesign studiert und anschließend in einem Büro gearbeitet. Dabei fehlte mir die Arbeit mit den Händen und so habe ich angefangen Schals zu nähen und in einem Dawanda-Shop zu verkaufen. Das hat sich dann immer weiter entwickelt und ich habe Holzschmuck und andere Dinge hergestellt. So ist das Label dann entstanden.

Wir bieten Wohn- und Möbelaccessoires an, darunter Socken und Babysocken, Decken und Kissen, Schmuck und natürlich immer noch Schals. Die stricken wir aber nicht mehr selbst – die werden in einer kleinen und ausgesuchten Weberei in Deutschland hergestellt.“

Jean-Marie: „Bei den Designs haben wir uns von Anfang an abgestimmt. Ich habe Mediendesign an der FH Aachen studiert und bin danach Vollzeit bei „nicenicenice“ eingestiegen. Und das machen wir beide jeden Tag mit großer Freude und immer selbst und ständig.“


Also, am Samstag, 13. Januar, von 12 bis 19 Uhr und am Sonntag, 14. Januar, von 12 bis 18 Uhr in der Aula Carolina vorbeischauen und die handgemachten Produkte und verschiedenen Designs von 67 Ausstellern entdecken. Mehr zum „handmade circus“ gibt es unter: www.handmadecircus.de und alles zu „nicenicenice“ gibt’s es hier: www.nicenicenice.de

(Fotos: „nicenicenice“)

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